Blick ins neue Jahr…

Ich möchte in den nächsten Tagen einen kleinen Ausblick ins neue Jahr geben.

Grundsätzlich habe ich mir zum Vorsatz gemacht mich mehr und intensiver auf die Kunst zu konzentrieren, und das meint sowohl die Malerei als auch die Filmkunst. Beides geht bei mir ja einher. Geschichten im Busch kreieren Emotionen, Emotionen bilden Kunst und erzeugen wiederum kreative Oasen für neue Inspirationen und Ideen.

Im Januar gibt es wieder einige Shows (Infos hier).

Anfang Februar folgt dann der erste Event „St. Moritz meets Africa“. Ich stelle dort neue Werke aus und zeige sowohl den Kinofilm „Maleika“ live und die Multivision „Wild und Weit“ (Infos hier).

Im März folgt dann das 32.Afrikawochenende im Nordschwarzwald (Infos hier).

Natürlich sind viele Exkursionen in den afrikanischen Busch geplant. Wer mich beim Filmen begleiten möchte, ist herzlich eingeladen. Im Oktober geht es auf Maleikas Spuren zu einer Produktion nach Kenia. Ihr könnt hautnah dabei sein (auch im Filmauto) und ich biete wie in 2019 auch wieder eine Fototour im Zuge dieser Produktion an (Infos hier).

Alle anderen Reisen mit mir in diesem Jahr sind leider schon ausgebucht. Nächste Möglichkeit wäre dann die legendäre „Blühende Kalahari“ Anfang 2021 (Infos hier)

In diesem Jahr arbeiten wir daran, alle meine Kunstwerke und Skizzen meiner nun 38-jährigen Kunstkarriere zu katalogisieren. Das ist ein Mammutprojekt. Teilweise erscheint dann der Katalog im Internet und als E-Pub, eventuell auch gedruckt. Ich möchte endlich meine verrückte Karriere aufarbeiten und da gibt es viele Überraschungen. Ich bin nämlich verrückter, sogar viel verrückter, als es den meisten scheint:-))))

Im Zuge dessen werden wir auch unser Kunsthaus mit Events weiter beleben. Dort sind auf rund 350 qm eine tolle Kunstsammlung ausgestellt – Besichtigung nach telefonischer Voranmeldung (+49 (0)7844 911456).

Maleika wird als Kinofilm weiter ihren Weg um die Welt machen. Mit USA und Kanada sieht es für dieses Jahr gut aus!

Zu Ostern wird Maleika in 2 englischen Sprachfassungen und mit einem englischen Making of als DVD und Blu-ray in Deutschland erscheinen.

Ich selbst habe mir mehr Ruhe verordnet. Sportlich habe ich mir als Ziel vorgenommen die 1000 Höhenmeter in 37 Minuten zu schaffen. Mal sehen. Man wächst ja an seinen Aufgaben:-)

Jahresrückblick – letzter Teil 2019 / End-of-the-Year-Review – last part 2019

Das letzte Quartal 2019 war vor allem von der Vorbereitung einer weiteren Filmproduction in Maleikas Zuhause und Vorbereitung des Jahres 2020 geprägt.

Im November fand unser 31.Afrikawochenende im Nordschwarzwald statt (hier mehr Infos zum nächsten im März 2020). Besonders spannend waren dann die Filmarbeiten in Kenia. Nach langer Trockenheit fiel mir der Himmel regelrecht auf dem Kopf. Teilweise war die Steppe überschwemmt und nicht passierbar. Um so schöner waren die hart erkämpften Geschichten, die sich alle in der neuen Kinogeschichte wiederfinden werden. Hier einige Bilder als Vorgeschmack….

Wer will bei der nächsten Filmproduktion in Maleikas Zuhause als Gast dabei sein. Es gibt eine spannende Fotoreise, die ich selbst führe. Hier die Infos.

The last quarter of the year was coined by another film-production in Maleika’s home and thorough preparations of the coming year. In November we had our 31. Africa-Weekend in the Black Forest. Utmost exciting was my film-work in Kenya. After a long stretch of very dry weather suddenly the sky literally fell on my head. Partly the plains were flooded and we couldn’t pass at all. Maybe because of this the stories I filmed became outstanding and will all reflect in the new cinema movie we now work on.

Here just some impressions as an appetizer….

Bis Juli 2019 / Until July 2019

Ein großes Highlight des Jahres war mein fast 3-monatiges Filmcamp in „the middle of nowhere“. Darüber allein könnte ich ein Buch schreiben und es war meine schönste und intensivste Produktion überhaupt.

Im wesentlich folgte ich einem 30-köpfigen Löwenrudel und es gab unglaubliche Geschichten. Beeindruckend war das große Aggressionspotential, zahlreiche heftige Kämpfe und die Tollpatschigkeit der jungen Löwen.

Sehr ans Herz ging die Trockenheit und die zahlreichen Schicksale der Elefanten, die am meisten unter der Dürre litten.

Und viele kleine berührende Anekdoten, wie die einer Lopardenmami und ihr Baby…

Hier nur eine wenige kleine Impressionen. Mehr im nächsten Kinofilm:-)

Auch mal Lust dabei zu sein? Hier Klicken.

A big highlight of the year was my 3 month long filmcamp in the middle of nowhere. Just about this I could easily fill a whole book. I must admit, probably it was my most beautiful and touching production of all times.

basically I followed a pride of lions with 30 individuals. They alone gave me incredible stories. I was impressed by the enormous aggression, numerous fights and the clumsiness of the youngsters.

A bitter thing was the drought. I was close to so many misfortunes of elephants. They really suffered and at times nature showed me blankly its brutal face.

And there were so many anekdotes, like this of a leopard mother and her baby…

Enjoy a few impressions here. More in the next cinema movie:-)

Kunst 2019 /Art 2019

In erster Linie bin und bleibe ich natürlich Künstler. Bei meinen vielen anderen Aktivitäten scheint dies manchmal zu kurz zu kommen. Das scheint aber nur. 8 Stunden meines Tages in Europa gehören der Kunst.

2019 war ein spannendes Kunstjahr. Da ohnehin vieles im Umbruch war, galt dies auch für die Kunst. Ich habe beschlossen, als Künstler wieder mit mehr Mut an neue Kunstprojekte zu gehen, das Kunsthaus in der Nähe von Baden-Baden mit mehr Aktivität zu beleben und auch wieder provokativer zu werden.

Das oben gepostete Kunstwerk habe ich heute vollendet. Einige weitere sind hier zu sehen. Eines meines wichtigsten Kunstwerke in diesem Jahr ist sicherlich „The Cheetahworld“

Am 07. und 08.02.2020 ist eine Kunstsammlung im Paracelsus in St. Moritz im Rahmen des Eventwochenendes „St. Moritz meets Africa“ ausgestellt. Hier mehr Infos dazu.

Mehr Kunst hier.

First of all I’m a fine artist. As I do a lot of other things it seem sometimes not so prominent. At the end of the day I’m living as an overall artwork. When I’m in Europe 8 hours every day are entirely dedicated to the art.

2019 was an exciting art-year. As I faced nevertheless a lot of change, I decided to be again braver with the approach to new art-projects. In future I wil focus more on my Art-House close to Baden-Baden. And I will become again more provocative.

The here above posted piece of artwork I just finished today. You find here a small collection of some of my artworks of these year 2019. The most important is certainly „The Cheetahworld“.

From 07. until 08.02.2020 I present a collection of my art in the Paracelsus in St. Moritz/Switzerland. Check here for more information.

Bis April 2019 / Until April 2019

Im März ging eine lange Produktion in die nördliche Kalahari zu Ende. Während fast 6 Wochen hatte es nur zwei Mal geregnet. Es war klar, dass uns ein sehr trockenes Jahr bevorsteht. Ich konnte im März ungewöhnlich aktive Wanderbewegungen von Elefantenherden beobachten. Elefanten spüren bevorstehende Katastrophen besonders gut.

Ende März und die Zeit bis Mitte April standen ganz im Zeichen der Vorbereitung einer über 2-monatigen Filmexpedition ins Okavango Delta. Bis kurz vor Start der Exkursion war noch nicht klar, ob ich die Reise antreten kann, da ich mir dummerweise eine doofe Erfrierung am Bein zugezogen hatte und alles auf war. Aber mit Zähne zusammenbeißen hat es dann doch geklappt und es wurde eine intensive Expedition mit zahlreichen Geschichten.

Lust mal mit nach Afrika zu kommen. Hier der Link.

In March I concluded a long production in the Northern part of the Kalahari. In 6 weeks we just had 2 times rain.It was quit obvious that we would face a very dry year. I observed unusal movement of big elephant herds in March. Elephants can feel disaster long before they happen.

End of March and until mid of April was coined by intensive preparation of a more than 2 month long film-excusion into the Okavango Delta. Until shortly before the start it was not certain, if I would be able to embark on this trip, as I suffered enormous frost-bites at my leg. But finally I had overcome the pain and made it. The excusion gave me some incredible stories and time.

Frohe Weihnachten / Merry Christmas

Ich wünsche euch allen ein Frohes Fest und besinnliche Tage. Genießt die Zeit in der das Rad des täglichen Trotts einfach stehen bleibt!

Und nicht vergessen – das Wichtigste ist die Liebe, so wie zwischen der Gepardenmami und ihr Kind….

Ich mache heute auch mal Pause und fahre morgen mit dem Jahresrückblick fort…

I wish you all Merry Christmas and some tranquil days. Enjoy the time at which the daily routine makes a break and doesn’t matter!

Don’t forget – the most important thing is love. like between the cheetah mum and her kid….

I will also have a break today and continue tomorrow the end-of-the-year-review…

Bis Februar 2019 / Until February 2019

Nach einer intensiven Zeit im Filmstudio begann mein Afrikajahr inmitten der Kalahari. Schon bei der Landung in Windhoek war ich geschockt. Die Regenzeit schien nicht kommen zu wollen. Am Ende fiel sie sogar völlig aus.

Die Geschichten waren dafür um so rührender. Über dem Buschland hing die Dürre wie eine schwere Last. Wie immer müssen die Tiere, denen wir ja mittlerweile die schlechtesten Lebensräume lassen, einen Weg finden. Um so überraschender ist es, was unsere „Schauspieler“ daraus machten. Freud und Leid liegen halt sehr eng beieinander.

Da war die Geschichte der Leopardenmutter mit den neugeborenen Babys, die ich Ende November 2018 zu drehen begann. Sie weinte vor meiner Kamera. Na, zu viel will ich darüber nicht verraten, denn es findet sich dann alles in der Filmreihe „Maleika erzählt“ und dem großen Kinofilm „Who is the Boss“ wieder….

Hier unser Magazin online mit vielen interessanten Beiträgen (hier klicken).

After a quite intensive time in the studio I launched my Africa year admist the Kalahari. Immediately after touchdown in Windhoek I was shocked. It seemed that the rainy season didn’t arrive at all. Well, finally no sufficient downpour arrived at all.

But the stories became even more touching. Of course, the drought was a constant burden. But the animals will find a way to survive, although we humans just leave the most austere habits for them. I was quite a few times very baffled, how my actors handled the limbo.

There was the story of the leopard mother, which I started to film in November 2018, when she had new born babies. She cried in front of my camera. Well, I don’t want to reveal to much, as you find elements of this in the movie series „Maleika’s African Tales“ and in the great cinema movie „Who is the Boss“…